FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag mit leichten Verlusten in den Handel gegangen. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen auf 160,44 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um zwei Basispunkte auf 0,58 Prozent. Auch in anderen Euroländern stiegen die Renditen.

Zinsauftrieb kam aus den USA. Dort stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen im Handel zwischen den Banken bis auf 2,64 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Herbst 2014. Am Markt war die Rede von einer erhöhten Risikoprämie wegen des Haushaltsstreits in den USA. Dort streiten Republikaner und Demokarten über ein Gesetz zur Finanzierung von Bundesbehörden. Wird bis Mitternacht keine Einigung erzielt, droht die Schließung von Bundesbehörden.

Impulse durch Konjunkturdaten dürften sich vor dem Wochenende in Grenzen halten. Für Bewegung könnte allenfalls die von der Uni Michigan erhobene Verbraucherstimmung sorgen. Zudem äußern sich einige amerikanische Notenbanker./bgf/jkr/jha/