STORY: In den USA gelistete Kryptounternehmen verzeichneten am Freitagmorgen deutliche Kursgewinne, nachdem Bitcoin auf ein neues Rekordhoch gestiegen war - und das unmittelbar vor einer wegweisenden Woche, die der Branche politische Erfolge sichern könnte.

Der Bitcoin-Käufer und -Halter MicroStrategy legte zeitweise um bis zu 4 % zu, während der Krypto-Miner Riot Platforms um bis zu 3,5 % stieg, als Bitcoin nahe der Marke von $119.000 gehandelt wurde.

Unterdessen bereitet sich das US-Repräsentantenhaus darauf vor, ab Montag drei Gesetzentwürfe zum Thema Krypto zu debattieren - eine Woche, die bereits als „Krypto-Woche“ bezeichnet wird.

Die Gesetzesvorlagen könnten der Branche endlich den regulatorischen Rahmen in den USA bieten, den sie seit langem fordert.

Dies geschieht vor dem Hintergrund wachsender Erwartungen, dass sich das angespannte Verhältnis der Branche zu Washington allmählich entspannt.

Es wäre eine dramatische Kehrtwende für einen Sektor, der einst damit gedroht hatte, ins Ausland abzuwandern - unter Verweis auf ein feindliches Umfeld und harte Durchsetzung in den USA.

Ein Händler formulierte es so: „Selbst wenn die endgültige Verabschiedung stockt, sind die Signale eines legislativen Engagements bullisch.“

Doch einige Analysten warnen, dass der Krypto-Hype der Realität voraus sein könnte.

Angesichts der zu erwartenden Volatilität raten manche Experten Anlegern zudem, innezuhalten und ihre Zeithorizonte sorgfältig abzuwägen, bevor sie investieren.

Kritiker wie die US-Senatorin Elizabeth Warren argumentieren, dass die Trump-Regierung der Kryptoindustrie zu viele Zugeständnisse mache.

Sie forderte den Kongress auf, es Amtsträgern - einschließlich des Präsidenten - zu verbieten, Krypto-Token herauszugeben, zu unterstützen oder davon zu profitieren.

Präsident Donald Trump sah sich sowohl von politischen Rivalen als auch von Ethik-Experten Kritik ausgesetzt, was potenzielle Interessenkonflikte im Zusammenhang mit den Krypto-Aktivitäten seiner Familie betrifft.