Das britische Rüstungsunternehmen BAE Systems zeigt sich zuversichtlich, neue Aufträge für den Kampfjet Typhoon von Ländern wie Katar, Saudi-Arabien und der Türkei zu gewinnen. Das erklärte der Leiter des europäischen Luftfahrtsektors des Konzerns am Dienstag gegenüber Journalisten.
"Wir arbeiten derzeit gemeinsam mit der britischen Regierung an mehreren dieser Kampagnen", sagte Richard Hamilton, Geschäftsführer für Europa und Internationales im Luftfahrtbereich von BAE Systems, am Standort des Unternehmens in Warton, Nordengland.
Auf die Frage, ob er sicher sei, dass diese Verkaufskampagnen zu neuen Bestellungen für das Flugzeug führen würden, antwortete er: "Ja, absolut", und ergänzte, dass das Potenzial für bis zu 150 neue Typhoon-Aufträge bestehe.
Diese Zuversicht hinsichtlich neuer Exportaufträge begründete Hamilton mit dem britischen Engagement, Investitionen in die Weiterentwicklung der Typhoon-Fähigkeiten zu tätigen, was die Einsatzdauer des Flugzeugs verlängere.
"Das gibt dem Exportpartner, etwa den Saudis oder den Türken, Vertrauen. Wenn sie sehen, dass dieses Flugzeug eine Zukunft hat, macht das die gesamte Verhandlungsführung deutlich einfacher", erklärte er.
Britische Gewerkschaften hatten zuvor Bedenken geäußert, dass ohne neue Aufträge einige Endmontagelinien von BAE in den 2030er Jahren ohne Arbeit dastehen könnten.





















