Der deutsche Nutzfahrzeughersteller Traton meldete am Mittwoch einen Anstieg der Auslieferungen im zweiten Quartal um 1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, trotz anhaltender Unsicherheiten im Zusammenhang mit US-Importzöllen.
Die Volkswagen-Tochter teilte mit, dass ihre internationale Motorsparte nach einem Brand in einem Zuliefererwerk im Vorjahresquartal einen Absatzanstieg um 10 % auf 17.600 Fahrzeuge verzeichnete.
"Der US-Markt steht weiterhin vor Unsicherheiten in Bezug auf die Auswirkungen von Importzöllen und die konjunkturelle Entwicklung", heißt es in einer Mitteilung. Zudem seien die Halbjahresverkäufe in dieser Sparte um 2 % zurückgegangen.
Die Aktien von Traton legten um 2,4 % zu und notierten um 10:28 Uhr GMT im Plus.
Fabio Hoelscher, Analyst bei Warburg Research, erklärte, dass die Volumina in Tratons wichtigsten Segmenten, Scania und MAN, über den Erwartungen lagen und sich im Quartalsvergleich erhöhten.
Allerdings deute die Kommentierung Tratons im Vorfeld der Quartalszahlen weiterhin auf ein schwächeres drittes Quartal hin, und die Prognose bleibe angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen eher optimistisch, so Hoelscher weiter.
Deutsche Autohersteller drängen auf eine Einigung mit Präsident Donald Trump, um den hohen 25 %-Zoll auf Auto- und Autoteilimporte in die Vereinigten Staaten zu ersetzen, der die Nachfrage auf ihrem wichtigsten Markt belastet.


















