Panasonic Holdings wird den Plan, sein neues US-Werk für Elektrofahrzeug-Batterien bis März 2027 auf volle Kapazität hochzufahren, verschieben. Grund dafür sind die schleppenden Verkaufszahlen von Tesla, dem Hauptkunden des japanischen Konzerns, wie die Wirtschaftszeitung Nikkei am Freitag berichtete.

Wie Nikkei weiter meldet, steht ein neuer Termin für die Erreichung der vollen Produktionskapazität von 30 Gigawattstunden in der vier Milliarden US-Dollar teuren Fabrik im US-Bundesstaat Kansas bislang noch nicht fest.

Panasonic wollte sich auf Anfrage nicht sofort äußern.

Das Werk in Kansas ist nach der Fabrik im US-Bundesstaat Nevada die zweite große Batteriefabrik von Panasonic in den Vereinigten Staaten und soll laut Zeitung demnächst mit der Massenproduktion beginnen.

Tesla sieht sich derzeit einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, darunter ein öffentlicher Streit von CEO Elon Musk mit US-Präsident Donald Trump, das Auslaufen von US-Steuergutschriften für Elektrofahrzeuge sowie ein Rückgang der Verkaufszahlen aufgrund des in die Jahre gekommenen Fahrzeugangebots.