Der österreichische Energiekonzern OMV hat auf seinem Kapitalmarkttag am Donnerstag seine Gewinn- und Cashflow-Prognose für 2030 angehoben und sich dabei auf ein günstigeres Marktumfeld für Öl, Erdgas und Raffineriemargen berufen.

OMV strebt nun bis 2030 ein reines CCS-Betriebsergebnis (ohne Einmaleffekte sowie kurzfristige Gewinne und Verluste aus dem Energiebestand) von mindestens 6,5 Milliarden Euro (7,03 Milliarden Dollar) an, verglichen mit einem Ziel von 6 Milliarden Euro zuvor.

Das Unternehmen hat außerdem seine Prognose für den operativen Cashflow von zuvor 7 Milliarden Euro auf mindestens 7,5 Milliarden Euro angehoben, was zum Teil auf eine Effizienzsteigerung zurückzuführen ist, die bis Ende 2027 mindestens 500 Millionen Euro bringen wird.

OMV sagte letzten Monat, dass die Gaslieferungen von der russischen Gazprom im Zusammenhang mit einem ausländischen Gerichtsurteil ausgesetzt werden könnten, ohne den Fall zu nennen.

Der österreichische Konzern befindet sich seit fast einem Jahr in langwierigen Gesprächen über eine geplante 30 Milliarden Dollar schwere Fusion zwischen seiner Chemiesparte Borealis und der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) Borogue.

($1 = 0,9248 Euro)