Düsseldorf (Reuters) - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck rechnet mit einer baldigen Einigung in den Gesprächen mit der EU-Kommission über die geplante Kraftwerksstrategie.

"Wir hängen in einer Dauerschleife mit der Kommission, die glaube ich auch ein Interesse hat, das Ganze in ihrer Amtszeit noch hinzubekommen", sagte der Minister am Donnerstag auf dem BDEW Kongress 2024 in Berlin. "Der Teufel liegt einfach unheimlich im Detail. Aber sie sehen mich hoffnungsfroh."

Die Bundesregierung will die insgesamt steigende, aber schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne mit neuen Gaskraftwerken absichern. Diese sollen später auf den Betrieb mit klimafreundlichem Wasserstoff umgestellt werden. Die Pläne sehen den Bau von Kraftwerken bis 2030 mit einer Gesamtkapazität von zehn Gigawatt vor. Ungeklärt ist aber etwa noch, wie die Bereitstellung gesicherter Stromleistung vergütet werden soll.

(Bericht von Tom Käckenhoff, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)