Die beiden wichtigsten Kontraktkategorien - die zusammen zwei Drittel des konsolidierten Umsatzes ausmachen - sind Absicherungsprodukte für Zinssätze und Rohstoffe.
Die Einführung neuer, wenn auch bislang bescheidener Konkurrenz durch den FMX-Start und das Ende der Zinserhöhungsphase durch die US-amerikanische Zentralbank haben die Prognosen der Analysten und die Bewertung von CME beeinträchtigt, die auf das Zwanzigfache der Gewinne zurückgefallen ist.
Die Einschätzung von MarketScreener - als langjähriger Kenner des Unternehmens haben wir kürzlich die Aktie in unser US-Portfolio aufgenommen - ist, dass diese Abkehr nur vorübergehend sein wird und der momentane Tiefpunkt eine interessante Einstiegsgelegenheit bietet.
Die Rohstoffmärkte werden volatil bleiben, und in einem Umfeld, in dem das US-Finanzministerium chronisch defizitär ist und noch nie so viel Schulden aufgenommen hat, dürfte die Nachfrage der Anleger nach Absicherung gegen Zinsrisiken stark bleiben.
CME ist ein Unternehmen von außergewöhnlicher Qualität, tatsächlich fast monopolistisch, was starke Margen und Kapitalrenditen ermöglicht. Seine Spezialisierung erlaubt es ihm, sich auf Handelsaktivitäten zu konzentrieren, während andere Handelsplätze gezwungen sind, in ihre Diversifizierung zu investieren, um der harten Konkurrenz und strukturell sinkenden Provisionen entgegenzuwirken.
Selbst wenn FMX auf dem Futures-Markt an Bedeutung gewinnen sollte, wäre es schwierig, mit dem Netzwerkeffekt von CME zu konkurrieren. Dieser Netzwerkeffekt äußert sich auf einem Finanzmarkt durch optimale Liquidität - genau das, was Anleger suchen.


















