Der SEB Europafond Småbolag legte im Juni um 3,15 Prozent zu und blieb damit hinter seinem Vergleichsindex zurück, der um 3,50 Prozent zulegte. Seit Jahresbeginn erzielte der Fonds eine Rendite von 1,13 Prozent und entwickelte sich somit schwächer als der Index, der um 8,98 Prozent anstieg. Dies geht aus dem Monatsbericht der Fondsmanager Anders Knudsen und Lars Knudsen hervor.

Zu Beginn des Berichts stellen die Manager fest, dass der Juni erneut von geopolitischer Unsicherheit geprägt war. Dennoch zeigte sich der Aktienmarkt widerstandsfähig und beendete den Monat mit starken Kursgewinnen. Unter anderem führte der US-Angriff auf den Iran zu einem Waffenstillstand, was zu Kursanstiegen führte.

,,Dies löste zum Monatsende deutliche Anstiege an den US-Märkten aus. Auch die europäischen Märkte entwickelten sich gut, wenn auch moderater als die US-Börsen", schreiben die beiden Manager.

Ein weiteres zentrales Ereignis war der NATO-Gipfel in Den Haag, bei dem sich die Mitgliedsländer auf Verteidigungsausgaben in Höhe von 5 Prozent des BIP einigten.

Unter den Einzeltiteln entwickelten sich Chemometec und Camurus am besten, während Burford Capital belastete. Für Chemometec gab es keine unternehmensspezifischen Neuigkeiten.

,,Camurus präsentierte eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung mit Eli Lilly, die Lilly exklusive globale Rechte an Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung bestimmter Komponenten einräumt. Für Camurus eröffnet das Abkommen die Möglichkeit auf Zahlungen von bis zu 870 Millionen US-Dollar sowie eine mittlere einstellige Umsatzbeteiligung (Royalty)", erläutern die Fondsmanager.

Burford entwickelte sich schwächer, was auf einen US-Senatsvorschlag zum Haushalt zurückzuführen ist. Dieser könnte langfristig Steuererhöhungen für Finanzierungs­transaktionen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten nach sich ziehen und so regulatorische Unsicherheiten für Burford schaffen.

Im Juni wurden keine größeren Änderungen im Portfolio vorgenommen.

Am Monatsende bildeten Chemometec, Invisio und die Games Workshop Group mit Portfolioanteilen von 5,6, 5,3 beziehungsweise 4,9 Prozent die drei größten Positionen des Fonds. Die wichtigsten Sektoren waren Gesundheitswesen, Industrie und Informationstechnologie.

Mit Blick auf die geografische Aufteilung war Schweden mit einem Anteil von 28 Prozent am stärksten gewichtet, gefolgt von Großbritannien (21 Prozent) und Dänemark (15 Prozent).
SEB Europafond Småbolag, % Juni, 2025
Fonds MM, Veränderung in Prozent 3,15
Index MM, Veränderung in Prozent 3,50
Fonds seit Jahresbeginn, Veränderung in Prozent 1,13
Index seit Jahresbeginn, Veränderung in Prozent 8,98