DOW JONES--Der nachbörsliche Handel mit deutschen Aktien hat am Freitagabend ganz im Zeichen des Chemiesektors gestanden. Mit BASF und Brenntag warteten gleich zwei Sektorvertreter mit Gewinnwarnungen auf. Der Chemieriese BASF senkt nach einem Gewinn- und Umsatzrückgang im zweiten Quartal die Zielsetzung für das EBITDA vor Sonderposten im Gesamtjahr 2025. Bei Lang & Schwarz wurde der Kurs am Abend 1,3 Prozent schwächer getaxt als zum Xetra-Schluss. "So ganz unerwartet kam der gesenkte Ausblick aber nicht", sagte ein Händler von Lang & Schwarz.
Für die Titel des Chemikalienhändlers Brenntag ging es indes 2 Prozent bergab. Der Konzern hat im zweiten Quartal wegen einer spürbaren Verlangsamung der Nachfrage und einem erhöhten Preisdruck in verschiedenen Endmärkten weniger verdient als erwartet und die Jahresprognose gesenkt.
Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk hat im zweiten Quartal dank der regen Nachfrage seinen währungsbereinigten Umsatz erhöht und die Jahresprognose bekräftigt. Das Ergebnis rutschte allerdings aufgrund von positiven Einmaleffekten im Vorjahr ab. Dies quittierten Anleger mit Abgaben von 0,8 Prozent.
Die Brenntag SE ist der weltweit Marktführer im Bereich Vertrieb von industriellen Chemieprodukten und Spezialchemikalien (organische und anorganische chemische Produkte, Lösungsmittel, Plastik, Harze, Additive, Lacke, usw.). Darüber hinaus bietet der Konzern Dienstleistungen in den Bereichen Lagerung, Verpackung, Mischungen nach Maß, Logistik-Verwaltung, Assistenz und Schulung.
Ende 2025 verfügte der Konzern über knapp 600 Vertriebsstandorte auf der ganzen Welt.
Die geografische Verteilung sieht aus wie folgt: Deutschland (7,1%), Vereinigte Staaten (34,1%), Vereinigtes Königreich (5,4%), China (4,5%), Kanada (3,9%), Italien (3,8%), Polen (3,4%), Frankreich (3,3%) und Sonstige (34,5%).
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Investment
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Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.