Der Strom- und Gasversorger PPL aus Pennsylvania und Blackstone Infrastructure haben ein gemeinsames Unternehmen gegründet, um Gaskraftwerke zur Versorgung von Rechenzentren im Rahmen langfristiger Energieversorgungsverträge zu errichten. Dies gaben die Unternehmen am Dienstag bekannt.

"Wir freuen uns darauf, die umfassende Expertise von PPL und Blackstone Infrastructure zu nutzen, um dringend benötigte, flexibel einsetzbare Stromerzeugungskapazitäten in Pennsylvania ans Netz zu bringen und so den wachsenden Strombedarf neuer Rechenzentren zu decken", erklärte PPL-Präsident und CEO Vincent Sorgi in einer Stellungnahme.

Die Ankündigung erfolgte anlässlich des Pennsylvania Energy and Innovation Summit in Pittsburgh. Dort verlautbarten Regierungs-, Technologie- und Energievertreter Investitionen in Höhe von rund 90 Milliarden US-Dollar zur Förderung von Rechenzentren und weiteren Bereichen des KI-Booms.

Der US-Präsident Donald Trump wurde zu der Veranstaltung erwartet.

Das Joint Venture, an dem PPL 51 Prozent und Blackstone Infrastructure die verbleibenden 49 Prozent hält, strebt laut Unternehmensangaben den Abschluss langfristiger Energieversorgungsverträge mit großen Rechenzentrumsbetreibern an.

Solche Verträge seien bislang jedoch noch nicht abgeschlossen worden.

"Das Joint Venture steht aktiv im Austausch mit Grundstückseigentümern, Erdgas-Pipelineunternehmen und Turbinenherstellern und hat bereits mehrere Grundstücke gesichert, um den Ausbau der neuen Kraftwerkskapazitäten zu ermöglichen", heißt es in der Mitteilung weiter.