Die US-Bankenaufsichtsbehörden haben Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs und JPMorgan Chase am Freitag wegen Mängeln in den geforderten Plänen für eine sichere Abwicklung im Falle eines Konkurses gerügt.

Die Federal Reserve und die Federal Deposit Insurance Corporation sagten, dass die Banken ihre Pläne für die sichere Abwicklung ihres Derivateportfolios verfeinern müssen, wenn sie den Aufsichtsbehörden im Jahr 2025 sogenannte "living wills" vorlegen.

Die FDIC stufte ihre Bedenken gegenüber Citis Plan als "Mangel" ein, was bedeutet, dass sie ihn für nicht glaubwürdig hielt, aber die Fed folgte diesem Beispiel nicht. Hätten beide Aufsichtsbehörden den Plan der Citi als mangelhaft eingestuft, hätte die Bank einen verbesserten Plan vorlegen müssen und wäre möglicherweise mit zusätzlichen Auflagen konfrontiert worden.

Wenn die Banken das nächste Mal einen Plan vorlegen, müssen sie sich auch mit der Notfallplanung und der Erlangung von Maßnahmen ausländischer Regierungen befassen, die für die Ausführung ihrer Pläne erforderlich sind. Dies ist eine offensichtliche Anspielung auf die Schwierigkeiten, mit denen die Aufsichtsbehörden bei der sicheren Abwicklung der Credit Suisse konfrontiert waren, als diese im letzten Jahr zusammenbrach.

Die Aufsichtsbehörden haben die Pläne von Wells Fargo & Co, Bank of New York Mellon, State Street und Morgan Stanley nicht wesentlich kritisiert.