Das Small-Cap-Portfolio von Dagens Industri ist stark ins Jahr gestartet. Das Portfolio erzielte eine Gesamtrendite von 9,3 Prozent und übertraf damit deutlich den SIX Return Index, das Renditebarometer der Stockholmer Börse, welcher um 3,4 Prozent zulegte. Die Zeitung nimmt laut einer Analyse vom Donnerstag nun drei Veränderungen im Portfolio vor.

Das Glasfaserkabelunternehmen Hexatronic, das am Montag nach einer Gewinnwarnung stark gefallen war, verlässt das Portfolio. Auch der finnische Discounter Tokmanni wird gestrichen. Die norwegische Sparebank, Sparebanken Norge, die beim Kauf noch unter dem Namen Sparebanken Vest firmierte, hat ihre Fusion mit der Sparebanken Sør abgeschlossen. Die Aktie macht nun Platz für eine neue Bank im Portfolio.

Die drei neuen Aktien, die ins Portfolio aufgenommen werden, sind zum einen die Nischenbank Enity, die erst am 13. Juni an die Börse ging. Die Aktie wird auf Basis der Gewinnprognose der Zeitung für 2026 mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 gehandelt. Auch das färöische Lachsaufzuchtunternehmen Bakkafrost, das an der Börse in Oslo notiert ist, wird aufgenommen. Auch hier wird die niedrige Bewertung hervorgehoben.

Die letzte Aktie, die ins Portfolio aufgenommen wird, ist das Kreditmanagementunternehmen Intrum. "Das Risiko bleibt weiterhin hoch, aber immer mehr deutet darauf hin, dass das Unternehmen es schafft, die Schuldenfalle zu überwinden und als intaktes Unternehmen hervorzugehen. Gelingt dies, dürfte die Aktie, die derzeit mit dem Fünffachen des für dieses Jahr erwarteten Gewinns bewertet wird, ein erhebliches Aufwärtspotenzial besitzen", schreibt Dagens Industri.

Das Portfolio, das am 1. Januar 2025 gestartet wurde, besteht aktuell aus 17 nordischen Aktien.