DOW JONES--Mit einem vorsichtigen Start in den Mittwoch werden die europäischen Börsen erwartet. Die Terminkontrakte der europäischen Indizes zeigen sich relativ resistent gegen erneute schlechte Nachrichten vom Persichen Golf. Dort kam es wieder zu Scharmützeln zwischen den USA und dem Iran. Jedoch betonen beide Seite, dass der Waffenstillstand dadurch noch nicht gefährdet sei. Diese Aussagen gefallen den Börsen bisher. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent legt um 1,5 Prozent auf 97,45 Dollar zu. Die DAX-Futures geben gerade einmal 37 Punkte ab. "Bei dieser Nachrichtenlage einen DAX über 25.000 zu haben, ist ein extrem starkes Zeichen", sagt ein Händler. Der Markt lauere auf einen Ausbruch nach oben.
"Devisen-, Anleihe- und Aktienmärkte waren in den letzten 24 Stunden sehr ruhig", sagt Ray Attrill von der NAB. Grund sei, dass "der entscheidende Knackpunkt bezüglich des Waffenstillstands zwischen USA und Iran ist, ob Israel bereit ist, seine Angriffe auf Hisbollah-Stellungen im Libanon einzustellen (und umgekehrt)", so der Leiter der Devisenstrategie.
Dazu werden die Börsen von guten Konjunkturdaten gestützt. Die Welle der Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes (PMI) rund um den Globus geht weiter, diesmal für den Service-Bereich. Hier ging es in China deutlich stärker nach oben als erwartet. Dies zeigte sich bereits zuvor bei den Industriegewinnen. "Vielleicht haben wir die Konjunkturerholung in China unterschätzt", so ein Händler. Für Europas Exportwerte sei das eine gute Nachricht. Der RatingDog Einkaufsmanager-Index (PMI) legte im Mai auf 54,4 zu nach 52,6 im Vormonat. Damit geht es nun schon drei Monate in Folge nach oben. Besonders im Fokus steht nun der PMI für Deutschland in zweiter Lesung, der am Vormittag veröffentlicht wird.
Dazu stehen neue Inflationsdaten aus der Eurozone an, diesmal die Produzentenpreise (PPI). Hier schaut der Markt vor allem auf die strukturelle Entwicklung der Preise ohne Energiekosten. Denn bei ihnen wird immer noch mit einer Bessserung gerechnet. In den USA steht der ISM-Service-Index an, einer der wichtigsten Indikatoren für den US-Markt. Zudem werden der ADP-Arbeitsmarktbericht, die neuen US-Aufträge und das Beige Book der Fed veröffentlicht.
Von Unternehmensseite kamen Zahlen vom spanischen Modekonzern Inditex. Diese werden im Handel als gut eingestuft, die Erwartungen seien überall erfüllt worden. Eventuell sei der Markt aber verwöhnt, da Inditex in rund drei Viertel der Quartale die Erwartungen überbieten konnte. Daher könnten auch Gewinnmitnahmen auftreten. Allerdings halte man sich mit den aktuellen Zahlen auch auf einem Rekordniveau, vor allem bei der Profitabilität mit einer Bruttomarge von über 61 Prozent.
=== DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 21:17 EUR/USD 1,1622 -0,1 -0,0009 1,1631 1,1631 EUR/JPY 185,85 -0,1 -0,1400 185,9900 185,9800 EUR/CHF 0,9162 +0,1 0,0006 0,9156 0,9155 EUR/GBP 0,8636 -0,0 -0,0001 0,8637 0,8633 USD/JPY 159,91 +0,0 0,0200 159,8900 159,9000 GBP/USD 1,3453 -0,1 -0,0012 1,3465 1,3470 USD/CNY 6,7672 +0,1 0,0050 6,7622 6,7622 USD/CNH 6,7678 +0,1 0,0064 6,7614 6,7627 AUS/USD 0,7163 -0,2 -0,0015 0,7178 0,7180 Bitcoin/USD 67.154,46 -0,5 -338,18 67.492,64 67.131,64 ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 95,39 +1,7 1,63 93,76 Brent/ICE 97,45 +1,5 1,45 96,00 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.464,42 -0,4 -20,17 4.484,59 Silber 74,57 -0,7 -0,54 75,11 Platin 1.925,05 -0,6 -11,70 1.936,75 ===
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June 03, 2026 01:58 ET (05:58 GMT)



















