Wie der Bericht unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen weiter ausführt, hat die Behörde in den vergangenen Wochen zivilrechtliche Untersuchungsanfragen an Microsofts Wettbewerber im Bereich Unternehmenssoftware und Cloud-Computing gesendet. Mindestens ein halbes Dutzend Unternehmen habe diese Aufforderungen erhalten.
Die FTC erkundigt sich laut Bloomberg zudem nach Microsofts Verknüpfung von KI-, Sicherheits- und Identitätssoftware mit seinen Angeboten.
Microsoft und die FTC reagierten nicht umgehend auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.
Im Jahr 2024 hatte die Behörde, damals unter der Leitung von Vorsitzender Lina Khan, eine Untersuchung gegen Microsoft eingeleitet, um zu prüfen, ob das Unternehmen seine Marktmacht bei Produktivitätssoftware missbraucht hat, indem es restriktive Lizenzbedingungen auferlegte, um Kunden daran zu hindern, ihre Daten auf konkurrierende Cloud-Plattformen zu verlagern.
Wettbewerber haben Microsofts Vorgehen kritisiert und erklärt, diese Praktiken hielten Kunden an den Cloud-Dienst Azure gebunden.
Google reichte im September 2024 eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission ein und warf Microsoft vor, sein dominierendes Windows Server-Betriebssystem auszunutzen, um Wettbewerb zu verhindern.



















