UBS zeigt sich in einer neuen Analyse optimistischer gegenüber Brauereikonzernen, während die Prognosen für Wein- und Spirituosenhersteller gesenkt werden.

Die Bank stuft Carlsberg von "Neutral" auf "Kaufen" hoch und hebt das Kursziel von 810 auf 1.060 dänische Kronen an. Erwartet wird, dass das Unternehmen dank der Britvic-Übernahme und verstärkter Investitionen in China zu einem stabilen Mengenwachstum zurückkehrt. Auch für AB InBev, den weltweit größten Bierhersteller, sowie Heineken wird ab dem kommenden Jahr eine Erholung der Absatzmengen prognostiziert. Für Anheuser-Busch InBev und Heineken bekräftigt UBS die Kaufempfehlungen mit Kurszielen von 68 beziehungsweise 84 Euro.

Im Spirituosensektor wird Diageo nach einer schwächeren Entwicklung in den USA von "Kaufen" auf "Neutral" herabgestuft, das Kursziel sinkt von 22,5 auf 18,5 Pfund. Rémy Cointreau wird angesichts der anhaltend schwachen Konjunktur in den USA und China von "Neutral" auf "Verkaufen" abgestuft; das Kursziel fällt von 53 auf 33 Euro.

Pernod Ricard und Campari erhalten weiterhin eine neutrale Empfehlung mit Kurszielen von 75 beziehungsweise 6,2 Euro. Laut UBS profitieren Brauereien vorrangig dann, wenn zyklische Gegenwinde nachlassen, während strukturelle Herausforderungen die Spirituosenhersteller belasten.