Die Ermittlungen, die von einer Abteilung zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche geleitet werden, richteten sich gegen 25 Verdächtige und zwei Unternehmen in acht Provinzen, darunter Istanbul, Ankara und Antalya, wie die Staatsanwaltschaft Istanbul mitteilte.
Laut den Staatsanwälten erzielten die Verdächtigen Einnahmen durch das Teilen expliziter Inhalte in sozialen Medien und leiteten Nutzer auf kostenpflichtige Plattformen weiter, darunter OnlyFans sowie private Messenger-Kanäle wie Telegram.
OnlyFans ist in der Türkei seit dem 7. Juni 2023 durch eine Entscheidung eines Istanbuler Gerichts gesperrt, da dort Inhalte gehostet wurden, die als mit den öffentlichen Moralvorstellungen und Familienwerten unvereinbar angesehen werden.
Trotz des Verbots stellten die Staatsanwälte fest, dass die Verdächtigen über virtuelle private Netzwerke (VPNs) auf die Plattform zugriffen.
Den Angaben zufolge wurden die Erlöse durch den Kauf von Vermögenswerten sowie Investitionen in Bitcoin und Gold gewaschen.
Die Behörden identifizierten zehn Immobilien, 14 Fahrzeuge und zwei Unternehmen, die mit den Verdächtigen in Verbindung stehen. Der Gesamtwert der Vermögenswerte wurde auf etwa 300 Millionen Lira geschätzt.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Ermittlungen andauern.

















