Der Fonds Origo Quest sank im März um 3,1 Prozent. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Fonds ein Minus von 11,8 Prozent. Dies geht aus einem Monatsbericht hervor.

Eingangs schreiben die Fondsmanager, dass der Aktienmarkt im März weiterhin stark von Nachrichten getrieben war, wobei ein eskalierender Konflikt im Nahen Osten zu erhöhter Sorge um die Energieversorgung beitrug. Der Preis für Brent-Öl stieg in der Spitze auf 112 Dollar pro Barrel, was einer Verdoppelung seit Jahresbeginn entspricht.

Gleichzeitig wird beschrieben, dass die führenden Börsen negativ auf den Nachrichtenfluss und die Unsicherheit bezüglich politischer Signale reagierten. Der Fokus des Marktes verschob sich zudem auf steigende Inflationsrisiken, wodurch frühere Erwartungen an Zinssenkungen durch die Einschätzung ersetzt wurden, dass die Zinsen für einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau verbleiben ("higher for longer").

Auf Sektorebene entwickelte sich Energie stark, während Technologie und KI Schwäche zeigten. Der Weltindex fiel im Monatsverlauf um 5,9 Prozent. Die nordischen Börsen folgten teilweise dem Abwärtstrend, mit Ausnahme der Börse in Oslo, die getrieben durch Energieunternehmen um 11,8 Prozent zulegte.

Die Wertentwicklung des Fonds im Berichtsmonat war von einer anhaltenden Schwäche im Small-Cap-Segment geprägt, in dem die Risikobereitschaft gedämpft und die Volatilität hoch war.

Der größte negative Performancebeitrag kam von Chemometec, das im Laufe des Monats eine Gewinnwarnung herausgab. Die Fondsmanager stellen fest, dass das Timing der Position von Beginn an unglücklich war. Ihre Einschätzung bleibt jedoch unverändert, und beim aktuellen Bewertungsniveau sehen sie auf Sicht von ein bis zwei Jahren ein attraktives Risiko-Rendite-Profil.

Positive Beiträge kamen unterdessen von Xvivo, während Intellego, Powercell und Yubico auf der Short-Seite am meisten beisteuerten.

In Phasen wie diesen betont das Management die Wichtigkeit, den Fokus zu bewahren, anstatt sich von vereinfachten und hochriskanten Spekulationen mitreißen zu lassen. Man verweist auf die seit den 80er Jahren etablierte Investmentphilosophie und vertritt die Ansicht, dass die wichtigste Schlussfolgerung darin besteht, das Marktverhalten weiterhin aus einer analytischen und nicht aus einer emotionalen Perspektive zu betrachten.

Die Fondsmanager stellen fest, dass der Fonds eine lange Historie in der Bewältigung von Schwächeperioden aufweist, die oft mit deutlichen Dislokationen im Small-Cap-Segment einhergehen. Der schwedische Nebenwerteindex ist seit Jahresbeginn um über 10 Prozent gefallen und befindet sich nach der kräftigen Neubewertung im Zusammenhang mit der sogenannten Trump-Liberalisierung nahe früherer Tiefststände.

Vor diesem Hintergrund geben die Fondsmanager an, ihre Sicht auf Small-Cap-Aktien sukzessive konstruktiver gestaltet zu haben. Die jüngste Volatilität hat ihrer Meinung nach Gelegenheiten für Portfolioumschichtungen geschaffen, die langfristig als wertsteigernd erachtet werden.

Historisch gesehen hat der Fonds nach schwächeren Phasen eine gute Erholungsfähigkeit bewiesen und über Zeiträume von 12 bis 24 Monaten positive Renditen erzielt. Des Weiteren wird hervorgehoben, dass der Fonds in schwächeren Marktphasen der letzten Jahre in etwa der Hälfte der Monate eine positive Rendite erzielte und sich insgesamt seitwärts entwickelte, während der Markt um rund 25 Prozent einbrach.

Der Fonds investiert mit einer Long/Short-Strategie mit Fokus auf kleine und mittelstöndische Unternehmen. Die fünf größten Aktienpositionen des Fonds zum Monatsende waren Dynavox, Biogaia, Elekta, Paradox und Kalmar.

Origo Quest, %März, 2026
Fonds MM, Veränderung in Prozent-3,1
Fonds seit Jahresbeginn, Veränderung in Prozent-11,8