Die Uganda National Oil Company (UNOC) ist auf der Suche nach einem Joint-Venture-Partner, um gemeinsam einen Explorationsblock im Westen Ugandas zu betreiben. Das teilte die Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch mit.
Das staatliche Ölunternehmen Ugandas hatte im Jahr 2023 den 1.285 Quadratkilometer großen Kasuruban-Explorationsblock übernommen, nachdem ein Produktionsbeteiligungsabkommen (PSA) mit der Regierung unterzeichnet worden war.
UNOC-Sprecherin Angella Ambaho machte keine Angaben darüber, wie viel Eigenkapital das Unternehmen bereit ist, mit dem neuen Partner im Rahmen des Joint Ventures zu teilen.
Das Produktionsbeteiligungsabkommen wurde zunächst für zwei Jahre abgeschlossen und kann zweimal um denselben Zeitraum verlängert werden. UNOC hat die erste Verlängerung im März dieses Jahres vorgenommen.
Ambaho erklärte, dass das Unternehmen bereits geophysikalische und geologische Daten erworben habe. Diese sollen nun ausgewertet, zusätzliche Daten erhoben und innerhalb der nächsten zwei Jahre mindestens ein Explorationsbohrloch gebohrt werden.
UNOC hält bereits einen Anteil von 15 % an zwei weiteren Produktionsprojekten - Tilenga und Kingfisher - gemeinsam mit dem französischen Unternehmen TotalEnergies und Chinas CNOOC. Der kommerzielle Ölförderbeginn wird für das Jahr 2026 erwartet.
(Bericht von Elias Biryabarema; Redaktion: Harikrishnan Nair und George Obulutsa)





















