Energie: Der Ölpreis stieg die vierte Woche in Folge. Die europäische Referenzsorte kostet rund 86 USD. Rohöl tendiert weiter aufwärts und profitierte von einem spektakulären Rückgang der wöchentlichen Ölvorräte in den USA. Die Kombination aus stärkeren Exporten, steigender Raffinerieaktivität und solider Nachfrage vor dem Nationalfeiertag führte dazu, dass die Rohölvorräte um 12,2 Millionen Barrel schrumpften. Die Analysten hatten im Konsens dagegen nur mit einem geringen Rückgang um 0,4 Millionen gerechnet. Saudi-Arabien senkte seine offiziellen Preise für Ölverkäufe an asiatische Kunden. Das ist ein schlechtes Signal für die Nachfragedynamik in Asien. Ein Barrel WTI notiert derzeit im Bereich von 81,50 USD.

Metalle: Kupfer beendete seinen langen Abwärtstrend, der sieben Wochen dauerte. Der Preis für eine Tonne Kupfer erholte sich dementsprechend in London und liegt bei 9.915 USD (Spotpreis). Metalle profitierten weltweit von der Schwäche des US-Dollars und die Anleger warten auf eine bevorstehende Lockerung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Federal Reserve. Alle Blicke richten sich auf China, das diesen Monat nach Einschätzung einiger Marktteilnehmer zusätzliche Maßnahmen für seinen Industriesektor ankündigen könnte. Im Segment Edelmetalle rückte der Goldpreis auf 2.366 USD je Feinunze vor, denn er profitierte von der Schwäche beim US-Dollar und den US-Anleiherenditen.

Agrarprodukte: Der Maispreis setzte seine Schwächephase in Chicago fort und verharrte pro Scheffel bei rund 400 Cent. Etwas neutraler sieht es beim Weizenpreis aus, der dennoch bei 550 Cent stagnierte.