Monster Beverage hat am Donnerstag die Umsatz- und Gewinnerwartungen für das vierte Quartal übertroffen, begünstigt durch eine anhaltend starke Nachfrage nach seinen Energy-Drinks trotz wirtschaftlicher Unsicherheit.

Gesundheitsbewusste Verbraucher greifen zunehmend zu Energy- und zuckerfreien Getränken anstelle von herkömmlichen Limonaden. Die Nachfrage nach Energy-Drinks bleibt stabil, selbst während die Inflation die Haushaltsbudgets belastet.

Der Nettoumsatz des Unternehmens stieg im Quartal zum 31. Dezember um 17,6% auf 2,13 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 2,04 Milliarden US-Dollar, wie aus von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht. 

Der Umsatz im Segment Monster Energy Drinks, dem größten Bereich des Unternehmens, kletterte im Quartal um 18,9% auf 1,99 Milliarden US-Dollar. Im Segment der Alkoholmarken hingegen sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16,8% auf 29 Millionen US-Dollar.

Der bereinigte Quartalsgewinn je Aktie lag bei 51 Cent und damit über den Erwartungen von 48 Cent.

Die Bruttomarge von Monster stieg leicht auf 55,5% nach 55,3% im Vorjahr, da Preismaßnahmen und Effizienzsteigerungen in der Lieferkette höhere Aluminiumkosten ausgleichen konnten.

CEO Hilton Schlosberg erklärte, dass die aktuellen Zölle voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf das operative Ergebnis haben werden. Er fügte jedoch hinzu, dass das Unternehmen zumindest im ersten Halbjahr 2026 mit einem moderaten Kostenanstieg im Vergleich zum vierten Quartal 2025 rechnet.

„Wir werden weiterhin Zölle auf Aluminium über den höheren Midwest-Aufschlag berücksichtigen und weiterhin Hedging-Strategien im gesamten Unternehmen umsetzen, wo dies möglich ist“, sagte er.

Die Aktien des Unternehmens gaben im nachbörslichen Handel um etwa 2% nach.