Brüssel, 10. Mrz (Reuters) - Die Facebook-Mutter Meta holt sich die Digitalsteuer einiger europäischer Staaten über Zusatzgebühren für Werbetreibende zurück. Je nach Land liege der Aufschlag zwischen zwei und fünf Prozent, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit. Er werde für Werbebilder und -videos auf den Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp fällig. Meta reagiere damit auf veränderte Rahmenbedingungen und orientiere sich an branchenüblichen Standards. Die Alphabet-Tochter Google und der Online-Händler Amazon wälzen die Kosten für Digitalsteuern ebenfalls ab. Zuerst hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg die zusätzlichen Gebühren von Meta gemeldet.
Einige Staaten wie Großbritannien, Frankreich und die Türkei verlangen von internationalen Technologiekonzernen einen Anteil am Umsatz im jeweiligen Land. Dies stößt auf harsche Kritik der USA, wo viele der betroffenen Unternehmen beheimatet sind. Präsident Donald Trump drohte den Staaten, die eine Digitalsteuer erheben, mit zusätzlichen Zöllen. In Deutschland wird über die Einführung einer Digitalsteuer diskutiert.
(Bericht von Foo Yun Chee; geschrieben von Hakan ErsenRedigiert von Scot W. StevensonBei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
Meta Platforms, Inc. ist auf Online-Social-Networking-Dienste spezialisiert. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche: - Betrieb von Plattformen für soziale Netzwerke, Messaging, Foto- und Video-Sharing (98,9 %): Betrieb der Plattformen Facebook, Instagram, Messenger, Threads und WhatsApp (3,58 Milliarden aktive Nutzer pro Tag im Jahr 2025); - Verkauf von Virtual- und Augmented-Reality-Produkten, Software und Geräten (1,1 %): Virtual-Reality-Headsets (Meta Quest), vernetzte Bildschirme (Facebook Portal), tragbare Geräte usw. Der Nettoumsatz gliedert sich nach Einnahmequellen in Werbeflächen (98,7 %) und Sonstiges (1,3 %). Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Vereinigte Staaten und Kanada (39,2 %), Asien/Pazifik (26,8 %), Europa (23,2 %) und Sonstige (10,8 %).
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.