Meta Platforms wird Werbetreibenden eine Standortgebühr zwischen 2 % und 5 % berechnen, um die von einigen Ländern erhobenen Digitalsteuern zu decken. Dies gab der US-Technologieriese in einem Beitrag auf seiner Website bekannt und folgt damit dem Beispiel von Alphabets Google und Amazon.
Die Gebühr für Bild- oder Videoanzeigen auf Meta-Plattformen, einschließlich WhatsApp-Click-to-Message-Kampagnen und Marketing-Nachrichten in Verbindung mit Anzeigen, gilt ab dem 1. Juli und deckt auch andere staatlich auferlegte Abgaben ab.
"Bisher hat Meta diese zusätzlichen Kosten getragen. Diese Ânderungen sind Teil der laufenden Bemühungen von Meta, auf die sich entwickelnde regulatorische Landschaft zu reagieren und sich an Branchenstandards anzupassen", so das Unternehmen im Blog.
Die Standortgebühren richten sich nach dem Aufenthaltsort der Zielgruppe und nicht nach dem Geschäftssitz des Werbetreibenden.
Meta listete sechs Länder auf, in denen die Gebühren anfallen: von 2 % im Vereinigten Königreich über 3 % in Frankreich, Italien und Spanien bis hin zu 5 % in Österreich und der Türkei.
Digitalsteuern, die als Prozentsatz der von großen Technologieunternehmen in den einzelnen Ländern erzielten Einnahmen erhoben werden, sind auf Kritik der US-Regierung gestoßen, die darin eine Diskriminierung von US-Unternehmen sieht.
Bloomberg berichtete zuerst über die neuen Standortgebühren von Meta.



















