Der anhaltende Anstieg der Rohölpreise schürt die Angst vor einem lang anhaltenden Energieschock, obwohl die Internationale Energieagentur die Freigabe einer Rekordmenge von 400 Millionen Barrel aus den Reserven genehmigt hat.
Diese Entwicklung nàhrt die Besorgnis der Anleger über eine Verschàrfung der Geldpolitik durch die Zentralbanken und eine Verlangsamung der Weltwirtschaft.
Gegen 9:55 Uhr verzeichnete der Mailànder Leitindex Ftse Mib ein Minus von 0,16 % und lag damit im Trend der wichtigsten europàischen Börsenplàtze.
An der Piazza Affari sticht inmitten allgemeiner Kursverluste der Kurssprung von LEONARDO um 9 % hervor. Das Unternehmen hat die Analysten mit den Zielen für die Endphase seines aktualisierten Industrieplans bis 2030 positiv überrascht.
In einem geopolitischen Umfeld, das Verteidigungswerte begünstigt, fàllt auch der Anstieg von FINCANTIERI um 2,7 % auf.
In anderen Sektoren legten GENERALI nach Quartalszahlen, bei denen das Betriebsergebnis leicht über den Schàtzungen lag, um 1,5 % zu.
Ebenfalls im Fokus der Quartalsberichte steht ERG, die Aktie verliert 5,6 %, belastet durch eine Prognose für 2026, die hinter den Erwartungen zurückblieb.
FERRAGAMO springt um 6,8 % nach oben. Belohnt wurden die gestern nach Börsenschluss veröffentlichten Ebit-Zahlen für 2025, die besser als erwartet ausfielen, sowie die insgesamt positiven Signale des Managements, die auf eine gute Geschàftsentwicklung im laufenden Jahr hoffen lassen.
Schwach tendieren WEBUILD (-4,7 %), obwohl die Ergebnisse für 2025 auf operativer Ebene die Erwartungen übertrafen. Analysten zufolge blieb der Nettogewinn jedoch vor allem aufgrund nicht-operativer Komponenten hinter den Prognosen zurück.
(Andrea Mandala, Redaktion Sabina Suzzi)

















