BERLIN/FLENSBURG (dpa-AFX) - Jedes vierte im April neu zugelassene Auto hat einen reinen Elektroantrieb. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, wurden mehr als 64.300 solcher Fahrzeuge neu auf die Straßen geschickt - und damit 41,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil an allen Auto-Neuzulassungen lag bei 25,8 Prozent.
Nach Angaben des Beratungsunternehmens EY war das der dritthöchste, bisher verzeichnete Marktanteil für reine Elektroautos. EY geht davon aus, dass in erster Linie die nur für Privatleute geltende neue Kaufprämie der Grund für die Entwicklung ist. Dafür spricht, dass die Zahl der von Privatleuten neu zugelassenen Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8 Prozent gestiegen ist, während die Zahl der gewerblichen Neuzulassungen nahezu gleich blieb.
Experte: Absatz von E-Autos wird nach Kaufprämie einbrechen
Insgesamt stieg die Zahl der Neuzulassungen im April um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat - getragen vom großen Plus bei den Elektroautos. Bei den übrigen Antriebsarten wurde laut der EY-Analyse ein Rückgang um sechs Prozent verzeichnet. Die Neuzulassungen reiner Benziner sanken sogar um 20 Prozent, bei Diesel-Pkw ging es um 14 Prozent nach unten.
"Nach Auslaufen der Förderung wird der Elektro-Absatz wieder einbrechen", prognostiziert EY-Experte Constantin Gall. Die allgemeinen Rahmenbedingungen für den Neuwagenmarkt seien insgesamt weiterhin sehr ungünstig. "Die Konjunktur schwächelt, die Investitionsbereitschaft sowohl bei Unternehmen wie bei Privatleuten ist gering, die Hoffnung, dass es bald zu einer Konjunkturwende und zu positiven politischen und wirtschaftlichen Impulsen kommt, schwindet", sagte Gall laut einer Mitteilung. Stattdessen sorgten immer neue geopolitische Krisen und kriegerische Auseinandersetzungen für Verunsicherung./nif/DP/jha
Mercedes-Benz Group AG ist einer der größten Automobilhersteller Europas. Der Umsatz (vor Bereinigungen innerhalb der Unternehmensgruppe) ist wie folgt auf die verschiedenen Geschäftsbereiche verteilt:
- Verkauf von Privatfahrzeuge und Kleinlaster (82,2%): 2025 setzte das Unternehmen 2,2 Millionen Fahrzeuge (Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach);
- Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen (17,8%): Finanzierungen, Versicherung, usw.
Geographisch gesehen verteilt sich der Umsatz wie folgt: Deutschland (15,8%), Europa (28%), Vereinigte Staaten (23,4%), Nordamerika (2,7%), China (12,5%), Asien (11,4%) und Sonstige (6,2%).
Dieses Super-Rating ist das Ergebnis eines gewichteten Durchschnitts der Rankings nach den Ratings Bewertung (Composite), EPS-Revisionen (4 Monate) und Visibilität (Composite). Wir empfehlen Ihnen, die zugehörigen Beschreibungen aufmerksam zu lesen.
Investment
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Gesamt
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Dieses zusammengesetzte Rating ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertungen in den Bereichen Fundamentaldaten (zusammengesetzt), Bewertung (zusammengesetzt), Fundamentaldaten-Revisionen (zusammengesetzt), Konsens (zusammengesetzt) und Sichtbarkeit (zusammengesetzt). Das Unternehmen muss in mindestens vier dieser fünf Bewertungskategorien erfasst sein, damit die Berechnung durchgeführt werden kann. Wir empfehlen Ihnen, die zugehörigen Beschreibungen aufmerksam zu lesen.
Qualität der Veröffentlichungen
Qualität der Veröffentlichungen
Dieses zusammengesetzte Rating ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertungen in den Bereichen Rentabilität (zusammengesetzt), Ertragskraft (zusammengesetzt) und Finanzlage (zusammengesetzt). Damit die Berechnung durchgeführt werden kann, muss das Unternehmen in mindestens zwei dieser drei Bewertungskategorien erfasst sein. Wir empfehlen Ihnen, die zugehörigen Beschreibungen aufmerksam zu lesen.
ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.