Auch heute Morgen bleibt die Aktie gefragt, nachdem UBS ihre Empfehlung auf „Neutral“ belassen, aber das Kursziel von 137 auf 155 Euro angehoben hat.

Die Analysten der Schweizer Bank sind der Ansicht, dass das Pharmaunternehmen solide Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorgelegt hat, wobei der Umsatz die Erwartungen um 2% übertroffen hat. Besonders hervorzuheben sind die Schlüsselmedikamente (ohne Somatuline) und die bedeutende Markteinführung von Iqirvo, die die Prognosen dank einer schnellen Akzeptanz um 20% übertroffen hat. Iqirvo ist der Handelsname von Elafibranor, einem Medikament zur Behandlung der seltenen Lebererkrankung Primär biliäre Cholangitis (PBC).

UBS lobt zudem die Anhebung der finanziellen Ziele für 2026, weist jedoch darauf hin, dass das Ausmaß dieser Revision – eine Umsatzsteigerung von 5% und ein operatives Ergebnis, das um 12% über dem Konsens liegt – eine positive Überraschung darstellt.

Ein weiterer Pluspunkt aus Sicht der Analysten ist die Produktionsschwierigkeit der Generikakonkurrenten von Somatuline, dem Flaggschiffprodukt, das 2024 rund 33% des Gesamtumsatzes der Gruppe ausmachte.

Infolgedessen hat UBS ihre Umsatzerwartung für den Zeitraum 2026-2028 im Durchschnitt um 7% angehoben, was die verzögerte Erosion von Somatuline und die Stärke der anderen Produkte widerspiegelt. Das operative Kernergebnis dürfte in diesem Zeitraum um 11% wachsen.