Der Nifty 50 kletterte um 1,16 % auf 24.050,6 Punkte, während der Sensex um 1,2 % auf 77.550,25 Punkte zulegte, was einem Wochenplus von fast 6 % entspricht.
Die USA und der Iran hatten am Mittwoch einen zweiwöchigen Waffenstillstand vereinbart, was die Preise für Brent-Rohöl um 12 % einbrechen ließ und den weltweiten Aktienmärkten eine Atempause verschaffte.
Dieser Waffenstillstand zeigte jedoch am Freitag erste Risse, als Washington Teheran Vertragsbruch vorwarf und Israel Ziele im Libanon angriff.
"Eine nachhaltigere Verbesserung der globalen Risikostimmung würde eine Einstellung der Feindseligkeiten und die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus erfordern", sagte Rita Tahilramani, Investment Director für asiatische Aktien bei Aberdeen Investments.
Indien importiert den Großteil seines Rohöls und Gases. Die seit Kriegsbeginn stark gestiegenen Energiepreise hatten Sorgen hinsichtlich des Wirtschaftswachstums, der Inflation und der Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne geschürt.
Die Indizes für Small Caps und Mid Caps stiegen in dieser Woche um 7,6 % bzw. 7,8 %, wobei alle 16 Hauptsektoren Gewinne verbuchten.
Schwergewichtige Finanzwerte legten um 9 % zu, während der Automobilindex mit einem Plus von 10,6 % im Wochenverlauf der Spitzenreiter unter den großen Sektoren war.
Branchen wie Tourismus, Farbenhersteller und Ölvermarktungsgesellschaften erholten sich ebenfalls. Larsen & Toubro sprang um 9,6 % nach oben und verzeichnete damit die beste Woche seit über fünf Jahren.
Die Index-Schwergewichte HDFC Bank und ICICI Bank gewannen 7,9 % bzw. 8,7 %, während das Mischkonzern Reliance Industries unverändert notierte.
Tata Consultancy Services fiel um 2,5 %, nachdem das Unternehmen einen seltenen jährlichen Umsatzrückgang gemeldet hatte und Bedenken hinsichtlich der Aussichten für das Geschäftsjahr 2027 aufkamen. Dies drückte die IT-Werte am Berichtstag um 1,9 % ins Minus.
Sun Pharma gab um 3,6 % nach - der stärkste Tagesverlust seit rund drei Monaten -, nachdem Berichte über ein geplantes verbindliches Gebot in Höhe von 12 Milliarden Dollar für das US-Unternehmen Organon die Runde machten.

















