Pritzker, 75, teilte in einem Schreiben an den Vorstand des Unternehmens mit, dass er sich 2026 nicht erneut zur Wahl für den Vorstand stellen werde.
"Gute Unternehmensführung bedeutet auch, Hyatt zu schützen, insbesondere im Zusammenhang mit meiner Verbindung zu Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell, die ich zutiefst bedauere. Es war ein großer Fehler, den Kontakt zu ihnen aufrechtzuerhalten, und es gibt keine Entschuldigung dafür, mich nicht früher distanziert zu haben", erklärte Pritzker in einer Stellungnahme.
Pritzker ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender und hob das Wachstum sowie die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens während seiner Amtszeit hervor, darunter den Börsengang von Hyatt, die Umsetzung einer "Asset-Light"-Strategie und die Bewältigung der COVID-19-Pandemie.
Die Veröffentlichung von Millionen interner Dokumente durch das US-Justizministerium im Zusammenhang mit Epstein hat die Verbindungen des verstorbenen Finanziers und Sexualstraftäters zu zahlreichen prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Finanzwelt, Wissenschaft und Wirtschaft offenbart – sowohl vor als auch nach seinem Schuldeingeständnis im Jahr 2008 wegen Prostitution, darunter die Anwerbung eines minderjährigen Mädchens.
Beweise in mehreren zivil- und strafrechtlichen Verfahren haben ebenfalls Licht auf diese Verbindungen geworfen. Epstein wurde 2019 erneut wegen sexuellen Menschenhandels mit Minderjährigen auf Bundesebene angeklagt. Sein Tod 2019 in einer Gefängniszelle in Manhattan wurde als Selbstmord eingestuft.


















