Der Skippy-Erdnussbutter-Hersteller Hormel Foods hat am Donnerstag einen Jahresgewinn über den Schätzungen prognostiziert. Das Unternehmen setzt darauf, dass sein Kostensenkungsplan, höhere Preise und eine anhaltende Nachfrage nach Putenfleisch die hohen Inputkosten für Rind- und Schweinefleisch ausgleichen werden.
Die Aktien des Unternehmens legten im vorbörslichen Handel um etwa 5 % zu.
Hormel hat für einige Produkte die Preise erhöht, da das Unternehmen - wie auch der Konkurrent Tyson Foods - mit hohen Inputkosten für Rohstoffe wie Pute, Huhn, Rind und Schwein konfrontiert ist.
Der Jennie-O-Putenhändler profitierte zudem von einer starken Nachfrage nach Putenfleisch und anderen mageren Fleischsorten, da Verbraucher lieber zu Hause kochen, um Geld zu sparen, anstatt auswärts zu essen.
Im Einzelhandelssegment, das 62 % des Gesamtumsatzes ausmacht, stiegen die Nettoumsätze im vierten Quartal um 1 %, getrieben durch die Nachfrage nach Pute und der Marke Planters Snacks.
Allerdings hat die jüngste Ausbreitung der Vogelgrippe die Lieferkette für Hähnchen beeinträchtigt. Auch der Rindfleischmarkt verzeichnete Preisanstiege, was zum Teil auf hohe Zölle auf Importe aus Brasilien zurückzuführen ist.
Das Unternehmen erklärte, im Quartal einen Restrukturierungsplan eingeleitet zu haben, der sowohl die Senkung der Verwaltungskosten als auch den Personalabbau umfasst.
Im Rahmen dieses Plans rechnet Hormel im Geschäftsjahr 2026 mit Aufwendungen in Höhe von 9 bis 12 Millionen US-Dollar für Abfindungen und andere Kosten.
Hormel prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,43 bis 1,51 US-Dollar, wobei der Mittelwert über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 1,45 US-Dollar liegt, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.
Das Unternehmen erwartet, dass der Jahresnettoumsatz im Bereich von 12,2 bis 12,5 Milliarden US-Dollar wachsen wird, verglichen mit Schätzungen von 12,4 Milliarden US-Dollar.
Hormels Umsatz im vierten Quartal belief sich auf 3,19 Milliarden US-Dollar und verfehlte damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 3,23 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Quartalsgewinn von 32 Cent je Aktie lag jedoch leicht über den Erwartungen von 30 Cent je Aktie.
(Bericht von Koyena Das und Juveria Tabassum in Bengaluru; Redaktion: Sahal Muhammed)


















