Im Berichtszeitraum steigerte der Aromen- und Duftstoffhersteller seinen Umsatz auf vergleichbarer Basis um 2,8 % auf 1,875 Milliarden Schweizer Franken.

Das Unternehmen sprach von einem soliden Jahresauftakt, trotz einer anspruchsvollen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr (+7,4 %). Gleichzeitig konnte Givaudan seine operative Leistungsfähigkeit sowie die Stabilität der Lieferketten auf hohem Niveau halten. Im Detail legten die Erlöse in den wachstumsstarken Märkten um 4 % zu, während sie in den reifen Märkten um 1,7 % stiegen – jeweils auf vergleichbarer Basis. Zudem setzte der Konzern Preiserhöhungen durch, um gestiegene Inputkosten abzufedern.

DZ Bank bleibt verhalten optimistisch

Nach Einschätzung der Analysten der DZ Bank lag das organische Umsatzwachstum um 0,9 Prozentpunkte über den Markterwartungen.

Positiv hervorgehoben wurde insbesondere die Sparte Fragrance & Beauty, deren Erlöse um 5,9 % zulegten, getragen von einer starken Dynamik im Luxusparfümsegment (+9,6 %) sowie bei Konsumgüterdüften (+7,8 %). Dagegen entwickelte sich das Segment Taste & Wellbeing weitgehend im Rahmen der Erwartungen, verzeichnete jedoch insgesamt einen leichten Rückgang von 0,4 %. Belastend wirkten dabei vor allem deutliche Rückgänge in Südasien, im Nahen Osten und in Afrika (-7,1 %) sowie in Lateinamerika (-3,1 %).

Gleichwohl rechnen die Analysten kurzfristig nicht mit nennenswerten Aufwärtsrevisionen der Gewinnschätzungen. Der Anstieg der Rohstoffkosten könnte die Margen vorübergehend belasten. Die Einstufung bleibt daher „Halten“, mit einem Kursziel von 3.250 Schweizer Franken.

Ausblick bestätigt

Im Rahmen seiner Strategie 2030 will Givaudan auf bestehenden Stärken aufbauen und zugleich die Expansion in angrenzende, margenstarke Segmente vorantreiben, um ein nachhaltiges und profitables Wachstum zu sichern. Das Unternehmen strebt für diesen Zeitraum ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 4 bis 6 % auf vergleichbarer Basis an. Zudem soll der freie Cashflow im Fünfjahresdurchschnitt über 12 % liegen.