Ein Anstieg der Gesamtinflation in diesem Jahr sei unvermeidlich, so der Gouverneur der finnischen Zentralbank.
Mittelfristig bleibe jedoch unklar, welche Auswirkungen der Krieg auf die Teuerungsrate haben werde, sagte er.
"Eine Zinserhöhung ist kein Selbstläufer; wir müssen besonnen vorgehen und die Auswirkungen des Krieges im Iran sowie einer möglichen Sperrung der Strasse von Hormus auf die Wirtschaft genau analysieren", antwortete er auf Journalistenfragen zur kommenden Zinssitzung.
Die Intensität der kriegsbedingten Auswirkungen variiere zwischen den einzelnen Ländern der Eurozone, ergänzte Rehn.
"Die Folgen für die finnische Wirtschaft werden dadurch abgefedert, dass Finnland bei der Energiewende schnellere Fortschritte erzielt hat als viele andere Länder", sagte er.
Der Krieg im Nahen Osten verdeutliche, wie entscheidend die grüne Energiewende für die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Europas sei, so Rehn. "Die grüne Transformation jetzt zu verlangsamen, wäre ein schwerer Fehler."





















