In einer heute Morgen veröffentlichten Studie gibt UBS bekannt, dass das Suchinteresse für Hotelmarken - ein Indikator, der mit dem Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR - Revenue Per Available Room) korreliert - im März 2026 in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland im Vergleich zu 2025 gestiegen ist.

Für seine Berechnungen stützt sich der Broker insbesondere auf die Häufigkeit und Entwicklung von Google-Suchanfragen in den untersuchten Märkten, um die Verbraucherstimmung gegenüber bestimmten Hotelmarken zu erfassen.

Die Analysten der UBS bestätigen damit ihre positive Einschätzung für Akteure, die eine hohe Visibilität oder eine robuste Portfoliodynamik bieten.

Whitbread (Kaufen): Die Gruppe bleibt der Favorit des Brokers in Großbritannien dank ihrer Marke Premier Inn, welche die Rankings beim Suchinteresse anführt. Obwohl die Suchanfragen im Vergleich zum Vorquartal leicht nachgegeben haben, verbleiben sie auf hohem Niveau, und die Gruppe weist für das jüngst veröffentlichte Quartal ein RevPAR-Wachstum von 3% aus.

Accor (Kaufen): Der französische Riese profitiert von einer soliden Dynamik seiner Ibis-Markenfamilie, deren Suchinteresse im März sowohl in Frankreich als auch in Deutschland über dem Niveau von 2025 liegt. UBS stellt jedoch eine relative Schwäche bei den Marken Mercure und Novotel fest, die Rückgänge bei den Suchanfragen im Jahres- und Monatsvergleich verzeichnen.

InterContinental Hotels Group (Neutral): Der Analyst nimmt gegenüber IHG eine vorsichtigere Haltung ein. Während die Luxusmarke InterContinental in den USA weiterhin gute Werte erzielt, bleibt das Interesse an den Marken Crowne Plaza und Holiday Inn insgesamt unter dem Niveau der Vorjahre, insbesondere in Großbritannien.

Trotz dieser ermutigenden Signale im März warnt der Broker, dass der Konflikt im Nahen Osten die Suchstatistiken für April belasten dürfte.