Die Pariser Börse leicht im Minus trotz Safran
Trotz des freundlichen Empfangs für die heutige Veröffentlichung von Safran verzeichnet die Pariser Börse am Freitagvormittag einen leichten Rückgang, während die Anleger gespannt auf die später am Tag erwarteten US-Inflationsdaten blicken. Gegen 11:00 Uhr verliert der CAC 40 0,17 % auf 8 326 Punkte. Der Euro STOXX 50 ist nahezu unverändert (-0,06 %). London liegt im Plus (+0,22 %), während Frankfurt im Minus steht (-0,10 %).
Veröffentlicht am 13.02.2026 um 11:00
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Der Fokus richtet sich auf die US-Inflation
Die Aufmerksamkeit richtet sich am frühen Nachmittag auf den Verbraucherpreisindex (CPI) in den Vereinigten Staaten für den Monat Januar, der vom Konsens auf einen Rückgang auf 2,5 % im Jahresvergleich erwartet wird, nach 2,7 % im Dezember 2025.
"Der insgesamt zufriedenstellende Arbeitsmarktbericht für Januar steht im Kontrast zu den enttäuschenden Konsumdaten für Dezember... und liefert der Fed bislang kein zusätzliches Argument für weitere Zinssenkungen", erinnert Alexandre Baradez.
"Vor der Veröffentlichung dieser Inflationsdaten erwartet der Markt keine weitere Zinssenkung der Fed vor Juni. Wir werden also sehen, ob die Inflationszahlen dieses Szenario bestätigen... oder nicht", führt der Leiter der Marktanalyse bei IG Frankreich weiter aus.
Ebenfalls im Bereich der Statistiken müssen die Marktteilnehmer heute Morgen eine neue Schätzung des BIP im Euroraum für das vierte Quartal 2025 zur Kenntnis nehmen, das bei der ersten Veröffentlichung Ende Januar mit einem Wachstum von 0,3 % ausgewiesen wurde.
Safran hebt sich nach starker Jahresbilanz hervor
Bei den Werten in Paris treffen die Anleger Entscheidungen zwischen den zahlreichen seit dem Vorabend veröffentlichten Unternehmenszahlen und honorieren insbesondere jene von Safran, das mit einem Plus von fast 7 % die Spitze des CAC 40 übernimmt.
"2025 war ein bemerkenswertes Jahr für unsere Aktivitäten, getragen von einem Rekord-Passagieraufkommen und einer anhaltend starken Dynamik im Verteidigungsbereich", kommentiert CEO Olivier Andriès, der auch die Rekordzahl produzierter LEAP-Triebwerke hervorhebt.
Nicht nur konnte der Triebwerkshersteller seinen operativen Gewinn im vergangenen Jahr um mehr als ein Viertel steigern, sondern er hat auch seine langfristigen Ziele angehoben und strebt nun bis 2028 einen operativen Gewinn von 7 bis 7,5 Milliarden an.
Während die Anleger auch die Jahreszahlen von Capgemini (+3 %) mit einem Anstieg des bereinigten Gewinns pro Aktie um 6 % positiv aufnehmen, reagieren sie auf die Ergebnisse von L'Oréal (-4 %) deutlich negativ.


















