--Pkw-Neuzulassungen stiegen im Februar um 3,8 Prozent auf 211.262 Autos
--Im bisherigen Jahresverlauf steht aber noch ein Minus von 1,4 Prozent
--Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen klettern im Februar um gut ein Viertel
(NEU: weitere Details)
Von Markus Klausen
DOW JONES--Nach einem Rückgang zum Jahresauftakt hat der deutsche Automarkt im Februar Fahrt aufgenommen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte, legten die Pkw-Neuzulassungen um 3,8 Prozent auf 211.262 Autos zu. Für die ersten beiden Monate des Jahres stand ein Rückgang um 1,4 Prozent auf 405.243 Pkw zu Buche. Mit einem Anteil von gut einem Drittel aller Neuzulassungen waren SUVs das stärkste Segment.
Unter den deutschen Marken erreichte Mini mit einem Plus von 49 Prozent den stärksten Zuwachs im Februar. Zweistellig zulegen konnten auch Opel (+44 Prozent), Smart (+27 Prozent) und Porsche (+10 Prozent), so das KBA weiter. Deutlich nach unten ging es dagegen bei Ford mit minus 19 Prozent und Mercedes mit minus 10 Prozent. VW blieb trotz des Rückgangs um gut 2 Prozent mit einem Anteil von?19,0 Prozent anteilsstärkste deutsche Marke.
Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) kletterten dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge um 27 Prozent auf 70.600 Einheiten. In den ersten beiden Monaten erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 135.100 Einheiten, ein Plus von 25 Prozent. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen lag im Februar bei 33 Prozent.
Im Detail stiegen die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) um 29 Prozent auf 46.300 Einheiten. Die Neuzulassungen der Plug-in-Hybride (PHEV) verzeichnen ein Wachstum von 25 Prozent auf 24.300 Fahrzeuge.
Die inländische Pkw-Produktion stieg im Februar im Vergleich zum Vorjahr den weiteren Angaben zufolge leicht um 1 Prozent auf 358.600 Einheiten. In den ersten beiden Monaten wurden 664.300 Pkw in Deutschland hergestellt, 4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, so der VDA. Das Vorkrisenniveau bleibe somit weiterhin deutlich unterschritten:? Die Produktion lag in den ersten beiden Monaten des Jahres um 18 Prozent unter dem Wert des Vergleichszeitraum aus dem Vorkrisenjahr 2019.
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March 04, 2026 08:01 ET (13:01 GMT)



















