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Adyen (+5%): Der niederländische Zahlungsspezialist legt nach der Bekanntgabe einer endgültigen Vereinbarung zur Übernahme von Orb zu. Die US-Plattform für Unternehmensabrechnungen wird für 335 Mio. USD erworben, wobei die Finanzierung vollständig aus den verfügbaren Barmitteln der Gruppe erfolgt.

Aéroports de Paris (+4%): Der Betreiber der Pariser Flughäfen rückt nach einer leichten Anhebung des Kursziels durch Barclays vor. Die Bank behält ihre Empfehlung auf "Overweight" bei und erhöht das Ziel von 134 auf 135 EUR.

Volkswagen (+3%): Der Automobilhersteller profitiert vom guten Start des neuen Förderprogramms für Elektrofahrzeuge in Deutschland. In drei Wochen wurden mehr als 51.000 Anträge gestellt. Die Prämie, die bis zu 6.000 EUR betragen kann, könnte die Inlandsnachfrage stützen. Porsche (+2%), Mercedes-Benz (+2%) und BMW (+2%) schließen sich der Aufwärtsbewegung an.

Nokia OYJ (+3%): Der finnische Netzwerkausrüster begrüßt eine deutliche Anhebung des Kursziels durch JP Morgan von 12 auf 18 EUR. Dieser Sprung um 50% spiegelt das neue Vertrauen der Analysten in die Aussichten des Spezialisten für Telekommunikationsinfrastruktur wider.

Safran (+3%): Der französische Luftfahrtzulieferer profitiert von einer heute Morgen veröffentlichten Studie von Berenberg. Analyst George McWhirter bekräftigt seine Kaufempfehlung für den Titel mit einem unveränderten Kursziel von 355 EUR.

FLOP

Exail (-16%): Der französische Spezialist für Navigations- und autonome Systeme gerät unter Druck, nachdem ein Bewertungsstreit mit dem Finanzpartner ICG im Rahmen der Refinanzierung bekannt wurde. Während Exail die Kosten für den Rückkauf der Beteiligung auf rund 710 Mio. Euro beziffert, geht ICG von einer Bewertung aus, die den Betrag auf nahezu 1.100 Mio. Euro steigen lassen würde. Die Differenz könnte den Finanzierungsbedarf erheblich erhöhen.

BP PLC (-3%): Der britische Ölriese wird durch eine Notiz von RBC Capital abgestraft. Darin wird die Notwendigkeit betont, die Unternehmensstrategie klarer zu definieren und die mittelfristigen Ziele zu erreichen, während im Verwaltungsrat Turbulenzen herrschen.

TotalEnergies (-3%): Der französische Energieriese gibt nach, nachdem der Brent-Preis um mehr als 4% auf 89 USD pro Barrel gefallen ist. Auslöser waren am Vorabend Äußerungen von Donald Trump über eine mögliche baldige Unterzeichnung eines Friedensabkommens mit dem Iran und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Die Aussicht auf eine geopolitische Deeskalation im Nahen Osten mildert die Sorgen vor Versorgungsengpässen und belastet damit alle Ölwerte. Viridien verliert 3% und Maurel & Prom gibt 4% nach. Shell verliert 2%, obwohl der Konzern eine neue Lizenz zur Gasförderung in Venezuela erhalten hat.

X-fab Silicon Foundries (-2%): Der Halbleiterauftragsfertiger steht nach einer Abstufung durch KBC Securities unter Druck. Die Analysten senkten ihre Empfehlung von „Halten“ auf „Reduzieren“. Zwar wurde das Kursziel von 6 auf 8 Euro angehoben, es liegt jedoch weiterhin unter dem aktuellen Börsenkurs.