DayOne, das in seiner letzten Finanzierungsrunde im Januar mehr als 2 Milliarden US-Dollar eingeworben hat, könnte bei dem Börsengang mit bis zu 20 Milliarden US-Dollar bewertet werden, sagte die Quelle, die anonym bleiben wollte, da die Informationen vertraulich sind.
DayOne reagierte nicht auf eine Anfrage von Reuters nach einer Stellungnahme.
Bloomberg berichtete am Freitag erstmals über die Pläne des in Singapur ansässigen Rechenzentrumsbetreibers. Demnach habe DayOne JPMorgan und Morgan Stanley gebeten, die geplante Aktienemission zu führen, während Bank of America und Citigroup an der Transaktion mitarbeiten sollen.
Das in Shanghai ansässige Unternehmen GDS Holdings gründete 2022 GDS International in Singapur, das im Januar 2025 nach der Abspaltung vom Mutterkonzern in DayOne umbenannt wurde.
Zum Portfolio von DayOne gehören laut GDS rund 480 Megawatt Rechenzentrumskapazität, die entweder bereits in Betrieb oder im Bau sind, sowie weitere 590 MW, die für künftige Projekte an strategischen Standorten in Hongkong, Indonesien, Japan, Malaysia und Singapur reserviert sind.
Im August kündigte DayOne eine Investition von 1,2 Milliarden Euro (1,4 Milliarden US-Dollar) in einen Hyperscale-Rechenzentrumscampus im finnischen Lahti an und betrat damit erstmals den europäischen Markt.
Im vergangenen Monat gab DayOne bekannt, dass die jüngste Finanzierungsrunde von dem bestehenden Investor Coatue angeführt wurde, weitere Beteiligte waren unter anderem die Indonesia Investment Authority.
Die Erlöse sollen laut Unternehmen für den Ausbau der Hyperscale-Campusse in Lahti und Kouvola (Finnland) sowie zur Unterstützung der Expansion in Singapur, Johor (Malaysia), Batam (Indonesien), Thailand, Japan und Hongkong verwendet werden.


















