Der finnische Forstindustriekonzern UPM-Kymmene meldet für das vierte Quartal einen Umsatz, der unter den Erwartungen lag. Das bereinigte operative Ergebnis fiel höher aus als erwartet, während das bereinigte EBITDA unter dem Konsens blieb. Der Vorstand schlägt eine unveränderte reguläre Dividende vor.
Der Umsatz sank um 12,2 Prozent auf 2.312 Millionen Euro (2.632). Das Ergebnis lag damit unter dem Analystenkonsens von Factset, der bei 2.403 lag.
Das bereinigte EBITDA-Ergebnis belief sich auf 382 Millionen Euro (436), mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 16,5 Prozent (16,6). Erwartet wurden hier 426 Millionen.
Das bereinigte operative Ergebnis betrug 355 Millionen Euro (418), erwartet wurden 302, mit einer bereinigten operativen Marge von 15,4 Prozent (15,9).
Als reguläre Dividende werden 1,50 Euro je Aktie vorgeschlagen (1,50). Erwartet wurden 1,48.
Für das erste Halbjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten operativen Gewinn im Bereich von 325-525 Millionen. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn 413 Millionen.
UPM-Kymmene Oyj ist einer der weltweit führenden Papierhersteller. Der Nettoumsatz (einschließlich konzerninterner Umsätze) verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Produktfamilien: - Papiere (40,5%): Zeitschriftenpapiere (weltweit Nr. 1 Hersteller), Fein- und Spezialpapiere (Nr. 1 in Europa; gestrichene und glasierte Feinpapiere, Verpackungspapiere, Briefpapier, Umschläge) und Zeitungspapiere (Nr. 2 in Europa); - Zellstoff und Holzprodukte (30,1%): Zellstoff, Schnittholz und Sperrholz; - verarbeitete Produkte (15,1%): Klebeetiketten, Verpackungen (für die Papier-, Stahl- und Holzindustrie), Silikonpapier für Hygieneprodukte, etc; - Sonstige (14,3%): hauptsächlich Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ende 2024 verfügte die Gruppe über 54 Produktionsstätten weltweit. Der Nettoumsatz verteilt sich geographisch wie folgt: Finnland (12,6 %), Deutschland (10,4 %), Großbritannien (5 %), Frankreich (3,7 %), Polen (2,9 %), Österreich (1,1 %), Europa (18,2 %), die Vereinigten Staaten (17,4 %), China (16,9 %), Uruguay (1 %) und Sonstige (10,8 %).