Bisher operierte Gol ausschließlich mit Maschinen des Typs Boeing 737.
Auf die Flottenerweiterung folgt ab Juli die Einrichtung einer neuen Direktverbindung zwischen Rio und New York, wie Gol-CEO Celso Ferrer bei einer Veranstaltung in Galeão an der Seite des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva erklärte.
„Die Verbindung zwischen zwei wichtigen Tourismus- und Wirtschaftszentren in Süd- und Nordamerika eröffnet Kunden auf dem gesamten Kontinent eine Vielzahl von Optionen und Möglichkeiten“, hieß es in einer später veröffentlichten Erklärung des Unternehmens.
Die Fluggesellschaft erhält zunächst fünf A330-900. Dabei handelt es sich um Langstreckenflugzeuge mit etwa 300 Sitzplätzen, die Flugzeiten von bis zu 15 Stunden bewältigen können.
Die Maschinen werden zwischen 2026 und 2027 schrittweise in die Flotte des Unternehmens integriert.
Reuters hatte bereits im Laufe des Tages unter Berufung auf Quellen berichtet, dass Gol den Flughafen Galeão als Drehkreuz für seine neuen Airbus A330-900 bekannt geben würde.
Gol wird zudem ab Ende dieses Jahres Direktflüge von Rio nach Paris und Lissabon anbieten, so Ferrer.
Eine der Quellen gab zuvor an, dass Gol Start- und Landerechte in mehreren europäischen Großstädten, darunter Porto und London, beantragt habe, wobei nicht zwangsläufig alle zu festen Zielorten werden.



















