Die Indizes an der Piazza Affari sind zum Handelsauftakt negativ, während die Berichtssaison der Quartalszahlen, die die Börsenkurse beeinflusst, in ihre entscheidende Phase eintritt. In Mailand belastet insbesondere der Rückgang im Bankensektor und im Bereich des verwalteten Sparens.

Heute bleibt die Börse in Tokio aufgrund eines Feiertags geschlossen.

Auf US-makroökonomischer Ebene werden am frühen Nachmittag die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten für Januar veröffentlicht, nachdem sie wegen des kurzen Regierungsstillstands in der vergangenen Woche verschoben wurden. Diese Zahlen sind entscheidend für Hinweise auf die nächsten Schritte der Fed.

Gegen 10 Uhr verzeichnet der Ftse Mib einen Rückgang von über 1%.

Das gesamte Asset Management befindet sich deutlich im Minus. Am stärksten verliert BANCA GENERALI mit einem Rückgang von über 8%, gefolgt von FINECOBANK mit -6,6% und AZIMUT mit -5,3%. Ein Händler betont, dass der Sektor vor allem unter der Ankündigung von gestern Abend leidet: Altruist, ein US-amerikanisches Start-up, das auf Vermögensverwaltung spezialisiert ist, hat KI-basierte Funktionen für die Steuerplanung eingeführt. An der Wall Street brachen daraufhin die Kurse der Broker-Unternehmen ein. Altruist erklärte, dass die Plattform Hazel die Steuerplanung innerhalb weniger Minuten automatisiere und dadurch die Abhängigkeit der Berater von traditioneller Vermittlungsunterstützung verringere.

Auch die Banken stehen stark unter Druck, der Branchenindex verliert 2%. Unter den Großbanken gibt UNICREDIT um 1,3% nach und INTESA verliert über 2%.

Weiterhin im Aufwind bleibt FERRARI, das nach dem gestrigen Anstieg im Anschluss an die Veröffentlichung der Quartalszahlen um weitere 1,4% zulegt.

Ebenfalls gefragt ist TIM, das um 1,3% steigt und mit 0,6294 Euro ein neues Hoch seit Juli 2028 erreicht.

(Giancarlo Navach, Redaktion Stefano Bernabei)