Das Klima an den Aktienmärkten bleibt insgesamt ruhig, die europäischen Indizes bewegen sich kaum und die US-Futures deuten auf eine Eröffnung auf dem Niveau des Vortages hin.
Die Marktteilnehmer richten ihren Blick am Nachmittag auf die US-Makrodaten, insbesondere auf die Einzelhandelsumsätze für Januar, wobei die größte Erwartung den Arbeitsmarktzahlen gilt, die ursprünglich für vergangenen Freitag geplant waren, aber wegen des kurzen US-Regierungs-Shutdowns verschoben wurden. Heute werden auch die Import- und Exportpreise beobachtet, um mögliche Auswirkungen von Zöllen zu bewerten.
Gegen 12:45 Uhr notiert der FTSE MIB mit einem leichten Plus von 0,27%. Das Handelsvolumen beträgt rund 1,6 Milliarden Euro.
Die heutigen Titel im Fokus
** FERRARI springt unmittelbar nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen um 7,5% nach oben.
** STELLANTIS steigt um 4,4% nach einem Sprung von über 6%, getrieben von einer technischen Gegenbewegung und Eindeckungen nach dem Einbruch am Freitag. Einige Marktteilnehmer sind der Ansicht, dass das Schlimmste überstanden sein könnte.
** Auf der Gegenseite verliert MPS 1,7%. Der Quartalsbericht des Instituts aus Siena, im Rahmen oder leicht über den Erwartungen, überrascht die Analysten nicht, die sich weiterhin stärker auf den Integrationsplan der Tochtergesellschaft MEDIOBANCA konzentrieren, die im Gegensatz dazu um 2,4% zulegt. Die gegensätzliche Entwicklung der beiden Aktien spiegelt auch die Spekulationen über ein mögliches Delisting von Mediobanca wider, was Arbitrageure dazu veranlasst, sich auf die erwarteten Umtauschverhältnisse bei einem eventuellen Rückzug von der Börse zu positionieren.
** Im restlichen Bankensektor verliert BANCO BPM 1,3%, UNICREDIT 0,4% nach dem gestrigen Anstieg aufgrund der Quartalszahlen, INTESA SANPAOLO 0,3%.
** Luxusaktien stehen im Fokus eines heute europaweit vom soliden Kering-Ergebnis getragenen Sektors, wobei insbesondere für die Marke Gucci Verbesserungszeichen zu erkennen sind. In Mailand steigen daher MONCLER und CUCINELLI um 1,3%, FERRAGAMO um 2,2%.
** Käufe im Energiesektor, sowohl bei Ölwerten als auch bei Versorgern.
(Andrea Mandalà, Redaktion Stefano Bernabei)


















