Bank of America hat den UBS-Investmentbanker Richard Hardegree als Vice Chair für Fusionen und Übernahmen (M&A) verpflichtet. Dies geht aus einem internen Memo hervor, das Reuters am Freitag vorlag.

Hardegree, der über mehr als 30 Jahre Erfahrung im M&A-Investmentbanking verfügt und auf den Halbleitersektor spezialisiert ist, wird im August bei der zweitgrößten US-Bank eintreten und von Palo Alto, Kalifornien, aus tätig sein.

Er untersteht Eamon Brabazon und Ivan Farman, den Co-Leitern des globalen M&A-Investmentbankings der BofA.

Die größten Wall-Street-Banken verstärken derzeit ihre Rekrutierungsbemühungen bei der Konkurrenz, beflügelt durch eine Erholung des Transaktionsgeschäfts. Die BofA hatte bereits Anfang des Jahres vier erfahrene Banker von Wettbewerbern abgeworben, um ihren Marktanteil bei Technologie-Deals auszuweiten.

Hardegree, Absolvent der Columbia Law School, war zuletzt als Vice Chair für Technology Investment Banking bei der UBS tätig.

Er hat zahlreiche Großtransaktionen im Technologiesektor begleitet, darunter Broadcom bei der Übernahme von VMware, Veeco bei der Fusion mit Axcelis sowie SAP beim Verkauf von Qualtrics an Silver Lake.

Dealmaker zeigen sich optimistisch, dass sich die M&A-Aktivitäten bis 2026 weiter beschleunigen werden, gestützt durch ein ausgewogeneres Regulierungsumfeld in den USA und Investitionen in Technologien der künstlichen Intelligenz.

In diesem Jahr wurden bereits Transaktionen im Wert von rund 2 Billionen Dollar angekündigt, was laut Daten von Dealogic einem Anstieg von 32 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Ein Sprecher der Bank of America bestätigte den Inhalt des Memos.