Im Monatsvergleich stiegen die Preise im April um 1,1%, hieß es weiter. Die Preise für Nahrungsmittel und Getränke sanken auf monatlicher Basis um 0,7%, verzeichneten jedoch im Jahresvergleich einen Anstieg von 6,7%.
o Eine Reuters-Umfrage unter 14 Analysten hatte für April einen Anstieg der Inflation auf 15,9% prognostiziert. Die Experten begründeten dies mit dem Krieg mit dem Iran, der zu Beginn des Monats eine Erhöhung der Strompreise, eine Währungsschwäche sowie steigende Rohstoffpreise, insbesondere bei Geflügel, ausgelöst habe.
o Die jährliche Inflation ist von einem Rekordhoch von 38% im September 2023 massiv zurückgegangen, begünstigt durch ein im März 2024 unterzeichnetes Finanzhilfepaket des Internationalen Währungsfonds in Höhe von 8 Milliarden Dollar.
o Die Inflationsdaten für Mai könnten durch die am 3. Mai angekündigte Erhöhung der Erdgaspreise für mehrere energieintensive Industriezweige wieder Auftrieb erhalten.

























